Jugendschutz

In Deutschland gilt seit 1. April 2016 ein neues Jugendschutzgesetz – welche den Verkauf von elektronischen Zigaretten an Minderjährige verbietet – und das ist auch gut so.

Alle Mitglieder des Bündnis für Tabakfreien Genuss e.V. (BfTG e.V.) setzen sich seit mehreren Jahren aktiv für einen wirksamen Jugendschutz ein. Dazu gehört insbesondere, dass es nur für Erwachsene möglich sein soll, E-Zigaretten zu erwerben und legal zu konsumieren.

Unsere eindeutige Zielsetzung ist es, für erwachsene Raucher eine sinnvolle Alternative zum Konsum stark gesundheitsgefährdender Tabak-Zigaretten zu bieten. Der Dampf einer E-Zigarette wirkt sich – mittlerweile unbestritten – und in Studien mit offiziellen Zahlen belegbar, deutlich weniger gesundheitsschädlich auf den menschlichen Körper aus als der Rauch einer herkömmlichen Tabak-Zigarette. Für Umsteiger schafft die E-Zigarette die Möglichkeit, gesundheitliche Risiken signifikant zu minimieren und den hohen tabakbedingten Sterberaten entgegenzuwirken (alle 6 Sekunden stirbt laut WHO weltweit ein Mensch an den Folgen seines Tabakkonsums).

Alle Mitglieder des BfTG e.V. sind keinesfalls daran interessiert, Jugendlichen einen Anreiz zum Dampfen zu bieten. Auch Umfragen haben bereits ergeben, dass ca. 98% aller Dampfer Ex-Raucher und nicht etwa Neueinsteiger sind, welche zuvor noch nie mit nikotinhaltigen Produkten bzw. Tabak-Zigaretten in Berührung kamen. Dementsprechend gering ist bereits die Zahl Jugendlicher, die überhaupt durch den Konsum von E-Zigaretten auf den Geschmack von Tabak kommen könnten.

Entgegen dieser Umfrageergebnisse wird jedoch dem Dampfen von Elektro-Zigaretten selbst in seriösen Medien ein möglicher Gateway-Effekt unterstellt, der sich wissenschaftlich allerdings nirgendwo belegen lässt. Dieser vermeintliche Gateway-Effekt besagt, dass Dampfer ausgerechnet auf den Konsum von Tabak umsteigen, anstatt nachweislich belegt umgekehrt.

Unser erklärtes Ziel ist es deshalb, zu einer Rauchentwöhnung beizutragen, statt Konsumenten durch die e-Zigarette auf den Geschmack von Tabakprodukten zu bringen!

Für die Mitglieder des BfTG steht fest: E-Zigaretten haben in den Händen von Kindern und Jugendlichen nichts zu suchen. Wir schaffen bewusst keinerlei Anreize, die Minderjährige zum Kauf einer E-Zigarette motivieren oder anregen, und verteiben sie als Fachhändler ausschließlich an Erwachsene. Alle Mitglieder des BfTG haben sich verpflichtet, keine Werbung zu betreiben, die in Ausgestaltung und Platzierung an Jugendliche unter 18 Jahren gerichtet ist.

Das Bündnis für Tabakfreien Genuss e.V. ist selbstlos tätig, verfolgt als Verein also keine wirtschaftlichen, sondern ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Dabei setzen wir uns für den Jugendschutz genauso ein wie für den Verbraucherschutz. Zudem tragen wir zu einer objektiven öffentlichen Aufklärung und Risikobewertung von E-Zigaretten und Verdampfer-Flüssigkeiten (Liquids) bei. Jugend- und Verbraucherschutz sind feste und wichtige Bestandteile unserer Satzung.